Euro  auf Berg- und Talfahrt

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Der Euro hat am Donnerstag seine jüngste Erholung gestoppt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Morgen noch an die jüngsten Gewinne anknüpfen konnte und bei 1,1185 Dollar den höchsten Stand seit Anfang März erreichte, fiel sie am Nachmittag bis auf 1,1069 Dollar. Zuletzt wurde der Euro wieder etwas höher bei 1,1109 Dollar gehandelt. Im Handelsverlauf sorgten Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Lieferung von Erdgas für Unsicherheit. Während vergleichsweise sichere Anlagen wie der US-Dollar stärker nachgefragt wurden, geriet der Euro im Gegenzug unter Verkaufsdruck. Auch der japanische Yen, der ebenfalls als sichere Anlageform geschätzt wird, konnte am Nachmittag zu allen anderen wichtigen Währungen zulegen. Putin hat mit Wirkung zum 1. April angeordnet, dass westliche Staaten Konten bei der Gazprombank eröffnen müssen, um weiter russisches Gas zu erhalten. Andernfalls würden die Lieferungen für “unfreundliche” Länder eingestellt, sagte der Kremlchef im russischen Staatsfernsehen.

Unklar war zunächst, ob die Staaten selbst bereits in Rubel zahlen müssen oder eine Euro-Zahlung konvertiert wird. Der Ukraine-Krieg bleibt bestimmendes Thema an den Finanzmärkten und überlagert derzeit Konjunkturdaten. In der Eurozone steigen die Verbraucherpreise nach wie vor stark. Vor allem angetrieben durch hohe Energiepreise kletterten die Inflationsraten in Frankreich und Italien. Bei der Inflationsrate für die Eurozone, die am Freitag erwartet wird, rechnen einige Experten mit einem Wert über der Marke von sieben Prozent. In den USA trübte sich die Lage am Arbeitsmarkt wieder etwas ein. In der vergangenen Woche stieg die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet.

Am Rohstoffmarkt schickten Spekulationen auf eine massive Freigabe strategischer Ölreserven durch die USA den Ölpreis auf Talfahrt.

Reference-www.sueddeutsche.de

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