Leichte Gewinne zum Wochenausklang

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Trotz düsterer Konjunkturprognosen sind Europas Börsen mit leichten Gewinnen in das neue Quartal gestartet. Auch ein etwas schwächer als erwartet ausgefallener Stellenaufbau in den USA im März änderte daran nichts. Der bislang ausgebliebene Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine ließ die Anleger jedoch behutsam agieren. Der Leitindex Dax legte am Freitag um 0,2 Prozent auf 14 446 Punkte zu.

Unter den Einzelwerten im deutschen Leitindex gingen die Aktien des Essenslieferdienstes Delivery Hero und des Onlinemodehändlers Zalando auf Erholungskurs und legten knapp fünf beziehungsweise drei Prozent zu. Daneben sorgten Analystenkommentare für Bewegung. Die Papiere der Allianz gewannen 0,7 Prozent, nachdem die Experten der Citigroup zum Kauf geraten hatten., Die Titel der Deutschen Bank stiegen um 2,7 Prozent. Hier machen die Analysten der US-Bank JPMorgan 30 Prozent Aufwärtspotenzial für den Kurs aus.

Im M-Dax verloren die Anteilsscheine von Jungheinrich knapp fünf Prozent an Wert, nachdem die Bank of America ihr Verkaufsvotum für den Logistikspezialisten bekräftigt hatte. Hingegen schnellte der Kurs der Stratec-Aktie im S-Dax um 21,7 Prozent nach oben. Mehrere Finanzinvestoren haben Insidern zufolge Interesse an einem Einstieg bei dem Laborzulieferer. Derweil machte an der Kopenhagener Börse Vestas mit einer Reihe neuer Aufträge von sich Reden. Die Aktien des dänischen Herstellers von Windturbinen gewannen 5,2Prozent. Die im S-Dax notierten Papiere des Konkurrenten Nordex legten um mehr als 4,5 Prozent zu.

Dagegen fielen außerhalb der großen Indizes die Anteilsscheine von Hensoldt um 4,9 Prozent. Der Finanzinvestor KKR hat den jüngsten Höhenflug bei Aktien aus der Rüstungsbranche zum Ausstieg bei dem Rüstungselektronik-Hersteller genutzt. Die US-Beteiligungsfirma, die Hensoldt im Herbst 2020 an die Börse gebracht hatte, verkaufte ihre restlichen knapp 8,8 Millionen Aktien.

An der Wall Street verharrte der Dow Jones bei 34 655 Punkten. Die Aussicht auf einen Aktiensplit trieb Gamestop nach oben. Die Papiere des Videospiele-Verkäufers, die monatelang im Zentrum von Spekulationen von Kleinanlegern standen, stiegen um sechs Prozent.

Reference-www.sueddeutsche.de

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