Öl- und Erdgaspreise im Minus

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Der Euro hat am Freitag vor einer Flut wichtiger Konjunkturdaten unter der Marke von 1,11 Dollar notiert. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,1039 Dollar und damit 0,2 Prozent weniger im Vergleich zum Vortag. In der Eurozone standen Inflationszahlen für den gesamten Währungsraum im Mittelpunkt. Steigende Energiepreise trieben die Teuerungsrate über die Marke von Sieben Prozent. Das setzt Europas Währungshüter unter Druck, nach Jahren der Billig-Geld-Flut die Zinswende einzuleiten. In den USA wurden Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Im März entstanden dort 431 000 neue Jobs. Die Volkswirte hatten zwar mit 490 000 gerechnet. Doch wurde der Stellenaufbau im Februar deutlich nach oben korrigiert.

Vor der außerordentlichen Sitzung der Internationalen Energieagentur IEA beschleunigte sich der Preisrutsch beim Öl. Die Nordsee-Sorte Brent wurde in der Spitze mit 102,35 Dollar je Fass 2,3 Prozent niedriger gehandelt. Seit vergangenen Freitag sind die Preise um rund 14 Prozent abgerutscht. Mit Sorge wurde zudem die Entwicklung am Gasmarkt beobachtet. Zuletzt hatte Russlands Präsident Wladimir Putin bekräftigt, dass ab dem 1. April ausländische Firmen Gaslieferungen in Rubel zahlen müssten. Abnehmer wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien wollen sich darauf aber nicht einlassen. Der europäische Erdgas-Kontrakt ging auf eine Berg- und Talfahrt. Nach einem Anstieg um 9,1 Prozent lag der Preis am Abend 11,1 Prozent im Minus.

An den Metallbörsen verbilligte sich Kupfer wegen Spekulationen auf einen nachlassenden Rohstoffhunger Chinas um 0,8 Prozent auf 10 290 Dollar je Tonne. Die schwach ausgefallenen chinesischen Konjunkturdaten für März und ein Corona-Lockdown in Shanghai stimmten die Anleger pessimistisch, sagten Analysten.

Reference-www.sueddeutsche.de

Related Post

Leave a Reply

Your email address will not be published.