Oetker gibt Russland auf

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Andere warten noch ab und lassen das Geschäft erst mal ruhen. Andere machen weiter. Der Nahrungsmittelhersteller Oetker vollzieht nun einen drastischen Schritt. Man ziehe sich komplett aus Russland zurück, teilte das Familienunternehmen am Freitag mit. Das Werk in Belgorod einschließlich dessen Marketingaktivitäten in Moskau solle “schnellstmöglich” an die beiden russischen Geschäftsführer verkauft werden. Zu den Modalitäten wollte sich Oetker nicht äußern. In dem Werk nahe der ukrainischen Grenze seien zuletzt noch Grundnahrungsmittel für die russische Bevölkerung hergestellt worden, zum Beispiel Hefe und Backpulver. Sie sollen künftig unter einer regionalen Marke verkauft werden. Exporte, zum Beispiel Pizzen und Backdekore sowie Marketing und Investitionen hatte Oetker schon nach dem “völkerrechtswidrigen russischen Überfall auf den souveränen demokratischen Staat Ukraine” gestoppt. Das Unternehmen beschäftigte in Russland rund 150 Mitarbeiter, der Anteil am Gruppenumsatz liege deutlich unter einem Prozent. Oetker verurteile die russische Invasion der Ukraine scharf, heißt es in der Mitteilung, und fordere die russische Regierung auf, den “Krieg unverzüglich zu beenden.”

Reference-www.sueddeutsche.de

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