Kursverluste zum Wochenstart

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Zum Auftakt in die verkürzte Handelswoche vor Ostern ist der Dax wieder zurückgefallen. Der deutsche Leitindex sank am Montag um 0,6 Prozent auf 14 193 Punkte. Insbesondere die Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine machten den Anlegern zu schaffen. Für Nervosität sorgte zudem die Aussicht auf steigende Zinsen. Die US-Notenbank Fed bereitet sich im Kampf gegen die hohe Inflation auf das Eindampfen der Bilanz und aggressive Zinsschritte vor. Damit würde den Aktienmärkten das billige Geld entzogen, das in den vergangenen Jahren die Kurse nach oben getrieben hatte. Eine weitere Belastung kam aus Asien. Dort standen die chinesischen Aktienmärkte unter Druck, da die Konjunktursorgen angesichts der Covid-Ausbrüche zunehmen.

Zu den wenigen Gewinnern im Dax zählten die Aktien von Airbus mit einem Plus von 1,1 Prozent. Sie profitierten von einem Großauftrag des Flugzeugfinanzierers BOC Aviation aus Asien, der laut Airbus 80 Jets aus der A320-Modellfamilie bestellt habe. Ebenfalls zu den Favoriten gehörten die Papiere von Banken und Versicherungen. Die gestiegenen Renditen von Staatsanleihen im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank sowie anstehende Inflationszahlen aus den USA sorgten generell für positive Impulse in der Branche. Aktien der Münchener Rück, Allianz und Deutsche Bank legten um bis zu 1,1 Prozent zu.

Ferner bewegten einige Neubewertungen die Kurse: So gewannen die Aktien von Aixtron im M-Dax fünf Prozent. Die Analysten von Exane BNP Paribas stuften die Titel des Anlagenbauers auf “Outperform” hoch. Papiere aus der Medienbranche gerieten hingegen unter Druck. Analystin Lisa Yang von Goldman Sachs äußerte sich skeptisch zu den Werbebudgets der Kunden im zweiten Halbjahr. Das belastete die Titel von Ströer und Pro Sieben Sat 1 mit Abschlägen von 2,2 und 1,2 Prozent.

Rheinmetall verteuerten sich um vier Prozent. Die britische Armee erhält laut Unternehmensangaben weitere 100 Radpanzer des Typs Boxer. Rheinmetall ist zudem Profiteur des von der Bundesregierung angekündigten Milliardenpakets für die Bundeswehr.

An der Wall Street stand der Dow Jones zur Handelsmitte leicht im Minus.

Reference-www.sueddeutsche.de

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