Ölpreis steigt, Gold gefragt

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Der Euro hat am Mittwoch leicht zugelegt. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,0864 Dollar und damit 0,4 Prozent mehr als am Vortag. Der Handel zwischen Euro und Dollar fiel zur Wochenmitte eher ruhig aus. Entsprechend gering waren die Kursschwankungen. Preisdaten von der Herstellerebene bestätigten den hohen Inflationstrend in den USA. Wegen der hohen Inflation wird von der US-Notenbank Fed ein entschlossenes Gegensteuern erwartet. Allein bis Jahresende rechnen die Anleger an den Finanzmärkten mit Zinsanhebungen von rund zwei Prozentpunkten. An den Rohölmärkten gingen die Preise wegen der Sorgen vor Lieferengpässen durch die Sanktionen des Westens gegen Russland weiter nach oben. Der Preis für Rohöl der europäischen Sorte Brent zog um mehr als zwei Prozent auf 106,78 Dollar pro Barrel an. Die US-Leitsorte WTI notierte am Abend ebenfalls deutlich höher. Der Preis stieg um 2,3 Prozent auf 102,81 Dollar. Anleger fürchteten ein knapper werdendes Angebot, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin erklärt hatte, dass die Friedensverhandlungen mit der Ukraine in eine Sackgasse geraten seien. Zu den Sorgen trug auch bei, dass US-Präsident Joe Biden den Krieg in der Ukraine zum ersten Mal als Völkermord bezeichnet hat.

Die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts ließ Anleger zu Gold als “sicherem Hafen” greifen. Der Preis für das Edelmetall stieg um 0,6 Prozent auf 1978 Dollar je Feinunze. Die Gewinne wurden durch einen festeren Dollar allerdings begrenzt. “Gold profitiert in dieser Woche von einer gewissen Nachfrage nach sicheren Häfen, da die Inflationsängste zunehmen, das chinesische Wachstum strauchelt und der Krieg in der Ukraine in die zweite Runde geht”, sagte Jeffrey Halley, Analyst beim Brokerhaus Oanda.

Reference-www.sueddeutsche.de

Related Post

Leave a Reply

Your email address will not be published.