Dax steigt vor Osterwochenende

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Europas Aktienmärkte haben vor dem langen Osterwochenende leicht zugelegt. Aus Sicht der Anleger zeigte die Europäische Zentralbank bei ihrem anstehenden Zinsmanöver erneut keine Eile. Das belastete den Euro, was vor allem für die exportorientierten Werte ein Vorteil ist. Der Dax ging am Gründonnerstag 0,6 Prozent höher bei 14 164 Punkten aus dem Handel. Am Karfreitag blieben die Börsen in Deutschland geschlossen.

Bei den Einzelwerten waren insbesondere Aktien aus der Luftfahrtbranche gefragt. Im Dax gehörten Airbus und MTU zu den Favoriten mit Zuwächsen von 1,7 beziehungsweise 2,8 Prozent. Die Titel des Flughafenbetreibers Fraport waren mit plus drei Prozent unter den Top-Werten im M-Dax, in dem auch die Lufthansa-Papiere um 2,7 Prozent anzogen. Fluggesellschaften profitierten von positiven Signalen des Billigfliegers Wizz Air für das erste Quartal. Am Vortag hatten bereits gute Zahlen von Delta Air Lines den Papieren der Fluggesellschaften Auftrieb gegeben.

Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Titel von Volkswagen, die nach der Vorlage von Eckdaten zum ersten Quartal und Verkaufszahlen um 1,5 Prozent nachgaben. Sehr schwach zeigten sich im S-Dax auch die Aktien des Medizin- und Sicherheitstechnikkonzerns Drägerwerk mit minus 4,7 Prozent. Wegen zunehmender Schwierigkeiten bei der Lieferung elektronischer Bauteile sei nur noch das Erreichen des unteren Endes des Prognosebandes zu erwarten, teilte das Unternehmen mit. Die Titel des Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto-1 steckten mit einem Plus von mehr als zwölf Prozent ihre Vortagesschwäche problemlos weg. Ferner verteuerten sich die Aktien des Südzucker-Konzerns und dessen Tochter Cropenergies nach Eckzahlen und Aussagen zum weiteren Geschäftsverlauf um 3,6 beziehungsweise 6,6 Prozent.

Durchwachsen ausgefallene Firmenbilanzen trübten die Stimmung an den US-Börsen. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent tiefer, der technologielastige Nasdaq-Composite-Index gab sogar um 2,1 Prozent nach. “Nicht viele Investoren drängen jetzt in den Technologiebereich, insbesondere in den Bereich der hoch bewerteten Technologie”, sagte Portfolio-Manager Robert Pavlik von Dakota Wealth Management. Die Aktien von Amazon und Apple gaben 2,5 und drei Prozent nach.

Reference-www.sueddeutsche.de

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