Absage an strengere Regeln

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Deutsche-Bank-Vize-Chef Karl von Rohr hat die Politik davor gewarnt, Eigenkapitalregeln für Banken angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Situation strenger zu gestalten. “Jetzt manche dieser Instrumente noch zu verschärfen, halten wir nicht für sinnvoll”, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Man dürfe gerade in der aktuellen Situation nicht die Balance verlieren. “Für jeden Euro, den wir nicht aufgrund regulatorischer Vorgaben als zusätzliches Eigenkapital vorhalten oder in den europäischen Abwicklungsfonds einzahlen müssen, können wir je nach Art und Besicherung des Kredits zwischen 20 und 40 Euro an zusätzlichem Kreditvolumen ausreichen.” Deutschlandweit seien das für alle Banken nach Schätzungen der Deutschen Bank bis zu 700 Milliarden Euro an potenziellem Kreditvolumen, das aufgrund verschiedener Vorschriften nicht für Unternehmen zur Verfügung stehen würde.

Der Vize-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank blickt mit Sorge auf die hohen Inflationsraten. “Unsere Prognose ist, dass wir im Laufe des Jahres bei einer Inflationsrate von sieben bis acht Prozent liegen werden. Für den Fall, dass die Energieimporte stärker limitiert werden, könnten wir sogar zehn Prozent und mehr sehen”, sagte er der Zeitung.

Reference-www.sueddeutsche.de

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