Öl- und Goldpreis steigen

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine und die Diskussionen über Sanktionen gegen das Förderland Russland haben die Ölpreise am Montag weiter nach oben getrieben. Die Europäische Union arbeitet laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Mechanismen für ein Öl-Embargo gegen Russland. Zudem teilte die staatliche Ölgesellschaft Libyens mit, dass Exporte aus dem Ölhafen Zueitina derzeit nicht möglich seien. Grund dafür sei eine Produktionsblockade infolge politischer Unruhen. Libyen produziert etwa 1,2 Millionen Barrel Rohöl pro Tag. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich zeitweise um 1,9 Prozent auf 113,80 Dollar. Die Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und die steigende Inflation ließen die Anleger erneut zu Gold greifen. Der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls stieg bis auf 1998 Dollar, das waren 1,2 Prozent mehr als am vergangenen Freitag. Gold gilt in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Krisen als sichere Anlage. “Die Aufwärtsdynamik des Goldpreises wird sich fortsetzen, solange die Märkte mit einem ständigen Strom negativer Schlagzeilen über die sich verdüsternden globalen Aussichten gefüttert werden”, sagte Han Tan, Analyst bei Exinity. Die US-Notenbank Fed wird die Zinssätze in diesem Jahr voraussichtlich mehrmals anheben, um den Anstieg der Verbraucherpreise zu bremsen. Mehrere große US-Banken äußerten jedoch Bedenken, dass die aggressive Haltung der Fed zu einer Rezession führen könnte. Auch in China, zeigte die Wirtschaft im ersten Quartal wegen der jüngsten Corona-Welle und des Ukraine-Kriegs deutliche Schwächen.

Am Devisenmarkt blieb der Euro unter Druck. Er notierte knapp unter der Marke von 1,08 Dollar. In der vergangenen Woche hatte der Greenback wegen der Spekulationen auf eine rasche geldpolitische Straffung durch die Fed bereits deutlich zugelegt.

Reference-www.sueddeutsche.de

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