Dax gleicht Verluste nahezu aus

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Die Kurse am deutschen Aktienmarkt haben sich am Dienstag nach anfänglichen Verlusten stabilisiert. Im Sog einer freundlichen Wall Street glich der Dax im Handelsverlauf trotz eines schwierigen Umfeldes sein Minus größtenteils wieder aus und beendete die Börsensitzung nur geringfügig tiefer bei 14 153 Punkten. Zuvor hatten die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine und erneute Spekulationen auf raschere US-Zinserhöhungen die Stimmung der Anleger getrübt und den deutschen Leitindex zeitweise um 1,2 Prozent bis knapp unter die Marke von 14 000 Punkten gedrückt.

Hierzulande bewegten vor allem branchenbezogene Stimmungstrends die Kurse. Dabei schnitten insbesondere die deutschen Autowerte positiv ab. So zogen Papiere des Zulieferers Continental an der Dax-Spitze um fast vier Prozent an. Die Anteilsscheine von Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz stiegen zwischen 2,7 und 1,5 Prozent. Am langen Osterwochenende war bekannt geworden, dass die VW-Werke im chinesischen Changchun nach einem Monat Stillstand ihre Produktion schrittweise wieder aufnehmen.

Auf der Verliererseite standen vor allem Werte, die in den vergangenen beiden Jahren als Gewinner der Corona-Pandemie galten. Dazu zählen einige Aktien aus dem Online- und Technologiesektor, vor allem aber Gesundheitswerte: Die Titel des Laborausrüsters Sartorius zählten mit einem Minus von knapp zwei Prozent zu den schwächeren Werten im Dax, das Schlusslicht bildeten die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns Merck KGaA, die um 3,7 Prozent fielen. Die Anteilscheine des Online-Lieferdienstes Delivery Hero gaben um 1,5 Prozent nach. Im M-Dax rutschten die Papiere von Hypoport um fast zehn Prozent nach unten. Experten hatten zuletzt bereits angedeutet, dass höhere Zinsen und steigende Baukosten für das Immobilien-Geschäft des Finanzdienstleisters nicht förderlich sind.

An der Wall Street legte der Dow Jones bis zur Handelsmitte um mehr als ein Prozent zu. Unter den Einzelwerten stand die Aktie von Johnson & Johnson im Fokus, die nach der Bekanntgabe von Ergebnissen zum ersten Quartal um vier Prozent zulegte und ein Rekordhoch erreichte. Der Konsumgüter- und Pharmakonzerns übertraf die Erwartungen und erhöht seine Dividende.

Reference-www.sueddeutsche.de

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