Europas Börsen mit Gewinnen

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Ermuntert von der jüngsten Rally an der Wall Street haben die Anleger am Mittwoch auch bei europäischen Aktien zugegriffen. Hintergrund ist die Hoffnung auf eine starke Bilanzsaison. Der Dax ging mit einem Aufschlag von 1,5 Prozent bie 14 362 Punkten aus dem Handel. Durch den Ukraine-Krieg sei an den Finanzmärkten zuletzt viel Negatives bereits eingepreist worden, kommentierte der Comdirect-Marktbeobachter Andreas Lipkow. Neben dem Krieg blieben die Inflations- und Zinsperspektiven sowie die Corona-Lage in China zentrale Themen.

Bei den europäischen Aktienwerten gehörte Danone zu den Favoriten. Der französische Lebensmittelkonzern steigerte den Quartalsumsatz um überraschend starke 7,1 Prozent. Die Analysten des Vermögensverwalters Alliance Bernstein sprachen von einem starken Jahresauftakt und hoben positiv hervor, dass neben den Erlösen auch der Absatz zugelegt habe. Danone-Papiere stiegen in Paris um 5,7 Prozent.

Die Hoffnung auf Milliardeneinnahmen durch einen Spartenverkauf tröstete die Anleger über die gesenkten Wachstumsziele von Europas größtem Essenslieferdienst Just Eat Takeaway hinweg. Die Aktien stiegen in Amsterdam um zwei Prozent, nachdem sie zunächst noch deutlich gefallen waren. Firmenchef Jitse Groen zufolge laufen Verhandlungen über den Verkauf der US-Sparte Grubhub.

Die ebenfalls in Amsterdam notierten Aktien von ASML rückten um 5,4 Prozent vor. Der Chipausrüster übertraf mit seinem Quartalsergebnis die Markterwartungen. Im Dax profitierte der Chip-Hersteller Infineon mit einem Plus von 2,3 Prozent von den Zahlen des Konkurrenten. Auch Lanxess startete überraschend gut ins neue Jahr. Die Papiere des Chemiekonzerns führten mit plus 5,6 Prozent die M-Dax-Gewinner an.

Dank der Wiedereröffnung von Lokalen vermeldete Heineken einen überraschend starken Anstieg des Quartalsabsatzes. Die Aktien der niederländischen Brauerei verteuerten sich um gut fünf Prozent.

In New York baute der Dow Jones seine Vortagesgewinne bis zur Handelsmitte um 0,9 Prozent aus. Einen Kurseinbruch von 37 Prozent verzeichneten Netflix-Papiere. Erstmals seit 2011 sank die Nutzerzahl der Online-Videothek. Im Sog von Netflix verlor die Aktie von Walt Disney 4,7 Prozent an Wert.

Reference-www.sueddeutsche.de

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