BER macht  erneut Verlust

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Im ersten vollständigen Geschäftsjahr nach seiner Inbetriebnahme hat der Flughafen BER erneut einen hohen Verlust eingefahren. Fast 570 Millionen Euro betrug der Fehlbetrag im vergangenen Jahr, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, den Flughafenchefin Aletta von Massenbach vorlegte. Damit hat sich der Verlust gemessen am Vorjahr zwar nahezu halbiert. Doch das sei “nur bedingt beruhigend”, betonte von Massenbach. Noch immer verdient die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) nicht genug, um den eigenen Betrieb vollständig zu finanzieren. Das Eigenkapital ist durch den neuerlichen Millionenverlust vollständig aufgezehrt. Nur mithilfe der staatlichen Eigentümer, des Bunds sowie die Länder Berlin und Brandenburg, kann der Flugbetrieb weiter laufen. Dennoch glaubt die BER-Chefin, dass es besser wird, zumindest was die Auswirkungen der Corona-Krise angeht. Die Fluggäste kehren zurück: An einzelnen Tagen und Tageszeiten reisten demnach wieder genauso viele Menschen über den BER wie vor der Pandemie über die Berliner Flughäfen. Von Massenbach rechnet deshalb für das laufende Jahr mit einem positiven operativen Ergebnis (Ebitda).

Reference-www.sueddeutsche.de

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