Schnabel für höhere Zinsen

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat sich angesichts der hohen Inflation im Euro-Raum dafür ausgesprochen, den geldpolitischen Kurs anzupassen. “Jetzt reicht es nicht mehr zu reden, wir müssen handeln”, sagte sie dem Handelsblatt. “Aus heutiger Sicht halte ich eine Zinserhöhung im Juli für möglich.” Zuvor sollten die Nettozukäufe von Anleihen eingestellt werden, voraussichtlich Ende Juni. Der Preisanstieg beschränke sich nicht nur auf Energie und Lebensmittel. Es stehe außer Zweifel, dass höhere Lohnforderungen kommen würden, sollte die Inflation längere Zeit hoch bleiben. Noch würden sich Löhne und Preise jedoch nicht gegenseitig hochschaukeln. Die Europäische Zentralbank wird seit längerem dafür kritisiert, zu zögerlich auf die unerwartet starke und langanhaltende Preisentwicklung zu reagieren.

Reference-www.sueddeutsche.de

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