Ölpreise steigen weiter

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag ist der Euro am Donnerstag gefallen. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,0510 Dollar und damit ein Prozent weniger als am Mittwoch. Am Vorabend, nach der Zinsentscheidung der Fed, erhielt der Euro Auftrieb durch Äußerungen aus den Reihen der US-Notenbank. Zwar hatte die Fed ihren Leitzins zur Bekämpfung der hohen Inflation deutlich um 0,5 Prozentpunkte angehoben und weitere Erhöhungen in Aussicht gestellt. Fed-Chef Jerome Powell erteilte aber der an den Märkten gehandelten Möglichkeit noch stärkerer Schritte eine Absage. Der Dollar geriet daraufhin unter Druck, andere Währungen profitierten.

Auch am Donnerstag stand die Geldpolitik im Blick. In Großbritannien erhöhte die Notenbank ihren Leitzins um einen Viertelpunkt auf nunmehr 1,0 Prozent. Es war bereits die vierte Anhebung in Folge, mit der sie sich gegen den hohen Inflationsdruck auf der Insel stemmt. Das britische Pfund wertete ab und kostete 1,2336 Dollar beziehungsweise 1,1705 Euro. Anleger seien enttäuscht, dass vergleichsweise wenig Notenbanker für einen größeren Schritt votiert hätten, sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade.

Vor der Sitzung des Ölverbunds Opec+ weiteten die Ölpreise ihre deutlichen Aufschläge vom Vortag aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 110,93 Dollar. Das waren 0,7 Prozent mehr als am Vortag. Die US-Leitsorte WTI notierte 0,8 Prozent höher bei 108,72 Dollar. Bereits am Vortag hatten die Ölpreise stark zugelegt. Auslöser war die Aussicht auf ein EU-Embargo auf russisches Rohöl. In diesem Umfeld berät die Opec+ über ihre Förderstrategie. Es wird erwartet, dass der von Saudi-Arabien und Russland angeführte Verbund seinen Kurs moderater Produktionssteigerungen fortsetzt. Bislang sind trotz des Ukraine-Kriegs keine größeren Konflikte innerhalb der Opec+ festzustellen.

Reference-www.sueddeutsche.de

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