Kryptowährungen unter Druck

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Der Euro ist am Montag wenig verändert in die neue Woche gestartet. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,0535 Dollar und damit 0,1 Prozent weniger als am Freitagabend. Der Euro bewegt sich damit wieder in der Nähe seines Ende April markierten Fünfjahrestiefs von 1,0471 Dollar. Die US-Währung profitiert schon seit einiger Zeit von der Aussicht auf deutlich höhere Leitzinsen in den USA.

Die Aussicht auf steigende Zinsen hielt Bitcoin und andere Digitalwährungen an den Finanzmärkten unter Druck. Der Kurs der nach Marktwert größten Internetdevise fiel bis auf 32 387 Dollar. Das war der tiefste Stand seit Juli 2021. Noch vor wenigen Tagen hatte ein Bitcoin rund 40 000 Dollar gekostet. Andere Kryptoanlagen wie zum Beispiel Ether gaben zu Wochenbeginn mehr als zehn Prozent nach. Steigende Zinsen lasten meist auf riskanten Anlagen wie Digitalwährungen. Zudem werfen Bitcoin und andere Kryptowerte keine laufenden Erträge wie Zinsen ab. Steigen die Zinsen, sinkt die Attraktivität zinsloser Anlagen gegenüber zinstragenden Titeln wie festverzinslichen Wertpapieren. “Die Investoren kehren in Anbetracht steigender Zinsen riskanten Anlageklassen den Rücken zu und halten Ausschau nach festverzinslichen Anlagealternativen”, meinte Bitcoin-Experte Timo Emden von Emden Research.

Die Rohölpreise gaben am Montag zwar nach, bewegten sich allerdings auf hohem Niveau. Ein Barrel der Sorte Brent kostete am Abend bei 107,95 Dollar. Getrieben werden die Notierungen durch die anhaltend hohe Unsicherheit wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Russland ist einer der weltgrößten Erdölförderer und von vielen, vornehmlich westlichen Staaten mit scharfen Sanktionen belegt worden. Am Wochenende erklärten die G7-Länder, zu denen auch Deutschland gehört, über kurz oder lang kein russisches Erdöl mehr beziehen zu wollen.

Reference-www.sueddeutsche.de

Related Post

Leave a Reply

Your email address will not be published.