Lidl: Discounter-Mentalität auch beim Klimaschutz

Lidl: Discounter-Mentalität auch beim Klimaschutz

Wenn der Einzelne nachhaltig handelt, ist der Effekt überschaubar. Ein Lebensmittelhändler mit Tausenden Geschäften könnte mehr bewirken. Wo Lidl schon grün ist – und wo der Discounter sich schwer tut.

Von

Vivien Timmler, Anzing

Die grüne Null

Nachhaltigkeit beginnt bei Lidl ganz oben. Das Dach der Discounter-Filiale im bayerischen Anzing ist gespickt mit Solarpaneelen. Ein Fünftel des Stroms, der den Supermarkt belüftet und beleuchtet und die Lebensmittel kühl hält, kommt von hier oben. Elisabeth Koep lässt den Blick über den grünen Münchner Speckgürtel schweifen. Ihr großes Thema, das Thema Nachhaltigkeit, das sie bei Lidl Deutschland verantwortet, ist in den vergangenen Jahren für den Discounter immer wichtiger geworden. Lidl investiert in seine Klimabilanz, verbannt fossile Energieträger, reduziert Einwegplastik, stellt das Sortiment um. “Nachhaltigkeit kommt uns langfristig günstiger”, sagt Koep. “Auch da spielt bei uns der Discount-Gedanke mit rein.”

Reference-www.sueddeutsche.de

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