Sixt verdoppelt Quartalsgewinn

Deutsche Bank haftet nicht für "Cum-Ex"-Schulden von Warburg

Der Autovermieter Sixt hat die Corona-Krise hinter sich gelassen. Der Gewinn lag im ersten Quartal mit 93,5 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vor-Corona-Jahr 2019, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz legte verglichen mit 2019 um etwa 15 Prozent auf knapp 581 Millionen Euro zu. Zum Wachstum hätten unter anderem ein starkes Auslandsgeschäft, Digitalisierung und gestiegene Preise beigetragen, sagte Finanzchef Kai Andrejewski zur Presse. Er bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr und geht bei steigenden Umsätzen von einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 380 bis 480 Millionen Euro aus, 2021 waren es etwa 442 Millionen Euro. Im zweiten und dritten Quartal sei mit einer hohen Nachfrage zu rechnen, weil der Bedarf der Kunden nach dem Ende der Corona-Einschränkungen hoch sei. Zugleich bleibe das Angebot an Autos knapp, die Mietwagenpreise dürften hoch bleiben. Derzeit hat Sixt rund 125 000 Fahrzeuge weltweit im Angebot, etwa 4000 weniger als im Vorkrisenjahr, aber gut ein Drittel mehr als vor Jahresfrist. Dabei will Sixt in diesem Jahr den Anteil der Elektroautos von zehn Prozent Ende 2021 auf bis zu 18 Prozent aufstocken, wie Andrejewski sagte. Einen Hackerangriff auf das Computersystem Ende April hat Sixt nach eigenen Angaben weitgehend unbeschadet überstanden. “Wir waren sofort wieder handlungsfähig”. Der Angriff habe “keinen wesentlichen Ergebniseffekt” gehabt, sagte der Finanzchef zu dem entstandenen Schaden.

Reference-www.sueddeutsche.de

Related Post

Leave a Reply

Your email address will not be published.